Der Begriff leitet sich von „man“ (Denken) und „tra“ (Befreiung) ab – wörtlich: „der Gedanke, der befreit“. Durch die Wiederholung dieser Schwingungen öffnest du dein Herz, durchbrichst negative Denkmuster und verbindest dich mit höheren Bewusstseinsfrequenzen.

Japa ist die traditionelle Praxis der Mantra-Wiederholung mithilfe einer Mala (einer Kette mit 108 Perlen). Jede Perle steht für eine Wiederholung, was dabei hilft, Konzentration zu entwickeln und tiefer in das Wesen des Mantras einzutauchen.

Mantras werden weltweit genutzt – vom Hinduismus über den Buddhismus und den Sufismus bis hin zu modernen Methoden wie der Transzendentalen Meditation. Ihre Kraft liegt nicht nur in der Entspannung, sondern auch in der bewussten Transformation des Geistes.

  • OHM

    „Das Wort von Ishvara ist AUM“ – Yoga Sutras des Patanjali

    OHM (oder AUM) ist das grundlegende Mantra des Hinduismus – der Urklang, mit dem alles beginnt und endet. In den Yoga-Sutras wird es wörtlich als das Wort Gottes bezeichnet. Durch die Wiederholung dieses Klangs synchronisiert man sich mit dem Göttlichen und erreicht tiefere Zustände des Samadhi.

    Schöpfung durch Klang

    Gemäß den Lehren des Yoga ist OHM kein gewöhnlicher Klang – es ist die subtile Schwingung, durch die sich die höchste Wirklichkeit erstmals manifestierte. Dieser Klang ist sowohl Ursache als auch Wirkung: Die Welt wird nicht nur durch diese Schwingung erschaffen, sondern auch aktiv durch sie erhalten.

    Mantra-Yoga nutzt dieses Prinzip, um durch Klangschwingungen Veränderungen in Materie und Bewusstsein herbeizuführen.

  • AUM – Der Weg nach Hause

    Die Menschheit entspringt diesem heiligen Klang. Durch das Rezitieren von AUM kehrst du zu deinem Kern zurück – deiner spirituellen Heimat.

    Doch in der Meditation absolute Konzentration zu erreichen, ist schwierig. Der Geist schweift ab. Deshalb gab Patanjali dieses Mantra als Anker. AUM ist der Name Ishvaras – des höchsten Bewusstseins unseres Sonnensystems. Indem du dich darauf einstimmst, wirst du eins mit ihm. Die Gottheit offenbart sich in deinem Leben.

    Universelles Prinzip

    Dieser Schlüssel ist nicht ausschließlich Hindus vorbehalten. Man findet denselben Schlüssel auch in:

    • Islam : Die 99 schönen Namen Allahs (Wazifas)
    • Christentum : „Gegrüßet seist du, Maria“ und „Vaterunser“ – abgeschlossen mit … Amen

    Zufall? Ich glaube nicht.

AUM Urklang

AUM ist der Urklang – entstanden bei der Schöpfung, als die Trennung zwischen „Ich“ und „Nicht-Ich“ stattfand. Dieser Klang schlummert in deinem Wurzelchakra.

Die 52 Laute des Sanskrit-Alphabets stammen alle von dieser einen Schwingung ab. Und da diese Laute in allen Sprachen vorkommen, könnte man sagen: Alle Sprachen stammen von AUM ab.

Wie man es rezitiert

AUM besteht aus drei gleich großen Teilen, die allmählich ineinander übergehen:

  • AH – schwingt in Ihrer Nabelregion mit.
  • OE – schwingt hinter Ihrem Brustbein mit.
  • MM – Resonanz in Hals, Nase und Stirn

170 Wege, 170 Wirkungen

Die beiden am häufigsten verwendeten:

  1. Wenn man einen Vokal lange hält , beeinflusst das die Welt um einen herum.
  2. Das lange Halten eines Konsonanten verändert dein Inneres.

Zu Beginn der Meditation werden alle Körper harmonisiert, jedes Partikel magnetisiert und wohltuende Kräfte angezogen.